Leserunde auf Lovelybooks

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Aufregende Tage für mich als Autor: Eben erst hat meine „Sophie“ das Licht der Welt erblickt – nachdem ich Jahre mit ihr schwanger gegangen bin -, und nun liegt mein Baby im gleißenden Licht der OP-Lampe und wird von den kritischen Blicken der Ärzte seziert.

Nein, das ist ein durch und durch schiefes Bild und überdies Unsinn: Die Ärzte sind in Wirklichkeit Leser und mir bisher überaus wohlwollend gesonnen. Das gilt insbesondere für die Leserunde auf Lovelybooks.de, die seit einigen Tagen läuft. 27 Leser haben sich für die Übersendung eines Rezensionsexemplares beworben und sind nun fleißig bei der Arbeit, wie es scheint (Huuups, Arbeit? Ich hoffe nicht).

So ganz leicht sind gute Bewertungen auf Lovelybooks nicht zu haben. Die Mitglieder sind überwiegend Vielleser und entsprechend kritisch. Außerdem heben oder senken sie nicht einfach ihren Daumen, sondern begründen ihr Urteil in etlichen Unterrubriken, die auch am Lesefortschritt ausgerichtet sind.

Will man es als Autor überhaupt so genau wissen? Ändern lässt sich doch jetzt ohnehin nichts mehr, und man müsste sich eigentlich längst mit den Ideen für das nächste Buch beschäftigen. Ja, da existiert eine gewisse Ungleichzeitigkeit: Alle bisherigen Hinweise sind gut und stichhaltig, und etliche hätten mich durchaus veranlasst, manches anders zu schreiben – hätte ich sie vor einem Jahr bekommen. So kann ich nur Besserung für das nächste Buch geloben und hoffen, dass kleine Einwände nicht zu einem Verdikt im Großen und Ganzen führen.

Aber wieder muss ich mich revidieren: Die Leserunde macht bisher wirklich Spaß. Die sonst meist anonymen Leser gewinnen Gestalt und Persönlichkeit, und mit vielen würde man sich gern spontan auf einen Tee treffen – zumal 25 der 27 Testleser Frauen sind. Aber das kann ich nicht mir persönlich zuschreiben, sondern dem Genre, in dem ich schreibe: Liebesromane (auch wenn ich die Gesetze dieses Genres gar nicht so genau kenne und demzufolge ständig ebenso unfreiwillig wie lustvoll verletze).

Hier der Link zur Leserunde, damit ihr seht, wovon ich schreibe:

 

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